Entspannungstraining als Selbstlern Kurs

Autogenes Training

Das wissenschaftlich fundierte Entspannungsverfahren „Autogenes Training“ (AT) basiert auf der Autosuggestion, bzw. der Selbstbeeinflussung. Es ist das am weitesten verbreitete und evaluierte Entspannungsverfahren. Beim AT werden unterschiedliche Sätze, bzw. Formeln, in bestimmter Reihenfolge aufgesagt und verinnerlicht. Dies kann mental zu mehr Wohlbefinden führen und beeinflusst den Körper, beispielsweise durch Beruhigung des vegetativen Nervensystems.

 

Kinder haben Superkräfte

 

Den Kindern wird die Methode des Autogenen Trainings auf fantasievolle und spielerische Art vermittelt. Dabei werden beispielsweise die Formeln zur Selbstbeeinflussung in Geschichten und Fantasiereisen eingebaut und vorgelesen. Nach und nach werden immer mehr Elemente des Autogenen Trainings hinzufließen, bis die Kinder ihre eigenen Formeln – Heldenformeln – entwickeln und anwenden.

 

Ein Ziel des Acht-Wochen-Trainings ist, dass die Kinder auch in hektischen Situationen, wie bei Prüfungen oder ähnlichem, ruhig und gelassen bleiben.

 

Geübte Kinder können selbständig ihre Formeln im Alltag anwenden. Damit dies möglich wird, bekommt jedes Kind während des Kurses eine Mappe mit Übungen und hilfreichen Materialien für zu Hause.

 

Mögliche Ziele des Verfahrens

 

Stärkung des Selbstvertrauens und des Selbstbewusstseins

Verbesserte Stressbewältigungsstrategien

Allgemein gelassenere Einstellung

Verbesserte Konzentrationsfähigkeit

Steigende Motivationsfähigkeit

Verringerung motorischer Unruhe und Ängsten

Förderung der Körperwahrnehmung

Stärkung des Immunsystems

Unterstützende Hilfemaßnahme bei leichten Schmerzen, Zähneknirschen, Bettnässen, Nägelkauen oder ähnliches.

 

Kursinhalte

 

Kindgerechtes Lernen und Üben der Entspannungstechnik

Bewegungsspiele

Fantasiereisen und Geschichten

Atemübungen

 


Progressive Muskelentspannung

Bei der Progressiven Muskelentspannung nach Edmund Jacobson handelt es sich um eine wissenschaftlich fundierte Entspannungstechnik. Nach erlernen der Methode, kann durch bewusste An- und Entspannung bestimmter Muskelgruppen ein Zustand tiefer Entspannung des ganzen Körpers erreicht werden. Dabei werden der Reihe nach einzelne Muskelpartien zunächst angespannt, kurz angespannt und anschließend wieder gelöst. Man konzentriert sich dabei auf den Wechsel zwischen Anspannung und Entspannung, sowie auf die mitfließenden Empfindungen.

 

Die Übungen zur Progressiven

Muskelentspannung werden altersgerecht und spielerisch in Fantasiereisen und Entspannungsgeschichten eingebaut. Die Kinder werden sprachlich angeleitet und beteiligen sich aktiv in den Übungen. So werden bestimmte Muskelpartien, wie beispielsweise Arme, Gesicht, Nacken und Beine, erfolgreich an- und entspannt.

 

Ein Ziel des Acht-Wochen-Trainings ist, dass die Kinder die muskuläre Entspannung herbeiführen können, wann immer sie dies möchten. Damit sie dieses Ziel erreichen, bekommt jedes Kind eine Mappe mit Übungen und hilfreichen Materialien für zu Hause.

 

 

Mögliche Ziele des Verfahrens

 

Verbesserung der Körperwahrnehmung

Stärkung des Selbstbewusstseins und des Selbstvertrauens

Verbesserung der Konzentrationsfähigkeit

Allgemein gelassenere Einstellung

Weitestgehende Lösung von Angstgefühlen und Stress

Senkung von Anspannungsgefühlen sowie Reduktion körperlicher Unruhe

Stärkung des Immunsystems

Unterstützende Hilfemaßnahme bei leichten Schmerzen, Zähneknirschen, Bettnässen, Nägelkauen oder ähnliches.

 

Kursinhalte

 

Kindgerechtes Erlernen und Üben von Entspannungstechniken

Bewegungsspiele

Fantasiereisen und Geschichten

Atemübungen

 


Achtsamkeit für Kinder

Achtsamkeit (engl. mindfulness) wird oft im Zusammenhang mit einem besonderen Wahrnehmungs- und Bewusstseinszustand beschrieben. Der Begriff kann aber auch eine Persönlichkeitseigenschaft beschreiben. In der Historie findet man den Begriff „Achtsamkeit“ vor allem in der buddhistischen Lehre und Meditationspraxis. Im westlichen Kulturkreis ist das „Üben von Achtsamkeit“ immer häufiger bekannt geworden. In der Forschungsliteratur wird Jon Kabat-Zinn zum Thema Achtsamkeit oft zitiert. Er ist emeritierter Professor an der University of Massachusetts Medical School in Worcester und unterrichtet Achtsamkeitsmeditation, um Menschen zu helfen, besser mit Stress, Angst und Krankheiten umgehen zu können. Er definiert Achtsamkeit als eine bestimmte Form der Aufmerksamkeit, die absichtsvoll ist, sich auf den gegenwärtigen Moment bezieht (statt auf die Vergangenheit oder die Zukunft), und nicht bewertend ist.

 

Durch regelmäßig praktizierte Entspannungsmethoden, wie Achtsamkeitsübungen und Meditation, kann bei Kindern chronische Anspannung abgebaut, das Wohlbefinden gesteigert und ein guter Umgang mit Stress erlernt werden. Situationen, die bei Kindern Stress auslösen, können unterschiedliche Ursachen haben, wie Leistungsdruck, Prüfungssituationen, Versagensängste, Streit, räumlicher Umzug oder ähnliches.

 

Im Acht-Wochen-Training können Kinder unter anderem erfahren, wie sie mit stark emotional gefärbten Situationen am besten umgehen. Beispielsweise lernen sie, in stressauslösenden Momenten kurz die Augen zu schließen, tief zu Atmen und ihre Gefühle wahrzunehmen. Das kann sie aus der automatischen Reaktionshandlung herauslösen und unterstützt sie dabei, mit jeder Situation kontrolliert und selbstbestimmt umzugehen.

 

Damit die Inhalte zu Hause wiederholt werden können, erhalten alle Teilnehmer*innen eine Mappe mit Übungen und hilfreichen Materialien für zu Hause.

 

Mögliche Ziele des Verfahrens

 

Stärkung im Umgang mit Stress und starken Gefühlen

Festigung allgemeiner Zufriedenheit und Wohlbefindens

Steigerung der Konzentrationsfähigkeit

Stärkung des Selbstbewusstseins

Verbesserte kognitive Fähigkeiten, wie z. B. Merkfähigkeit, Problemlösestrategien, Informationsverarbeitung

Verbesserter Umgang mit eigenen Gefühlen und Gefühlen anderer. 

 

Kursinhalte

 

Atemübungen

Bewegungsspiele

Entspannungsgeschichten und Fantasiereisen

Wahrnehmungsübungen mit allen Sinnen (fühlen, schmecken, riechen, sehen, hören)

Übungen zur Körperwahrnehmung

Meditationseinheiten